
Vegan puppy food: what you should know
In this article you will learn:
- What mistakes are made when feeding puppies
- How to feed your puppy properly
- Whether there is vegan puppy food from VEGDOG
- How long you should feed your little fur nose with puppy food
Our tip: You can find the most important information about vegan puppy food in our Instagram Reel.
From: Valerie Henssen
Checked: Carla
In diesem Artikel erfährst du
- Welche Fehler bei der Welpenfütterung gemacht werden können
- Wie du deinen Welpen richtig ernährst
- Wie lange du Welpenfutter geben solltest
- Ob es veganes oder vegetarisches Welpenfutter von VEGDOG gibt
Unser Tipp: Die wichtigsten Infos zur veganen Welpenernährung gibt es kompakt in unserem Instagram Reel.

Kann ich meinen Welpen vegan ernähren?
Eine rein pflanzliche Ernährung ist bei Welpen grundsätzlich möglich, solange der Nährstoff- und Energiebedarf gedeckt wird. Und da sind wir auch schon bei der „Problematik“ der Welpenernährung angelangt. Da sich der Nährstoff- und Energiebedarf von Welpen in den ersten Lebensmonaten ständig verändert, kann kein Welpenfutter die gesamte Welpenphase bedarfsgerecht abdecken – das gilt sowohl für veganes als auch konventionelles Futter. Daher gibt es bei VEGDOG aktuell auch kein veganes Welpenfutter.
Wer seinen Welpen dennoch vegan ernähren möchte, sollte auf eine professionelle Rationsberechnung von Ernährungsexpert:innen zurückgreifen. Diese können individuelle Futterpläne erstellen, die bedarfsgerecht auf das Alter, Gewicht, Wachstum und die spezifischen Bedürfnisse des Welpen abgestimmt sind.
Was ist der Unterschied zwischen veganem und vegetarischem Welpenfutter?
Vegetarisches Welpenfutter verzichtet auf Fleisch und Fisch, kann aber tierische Bestandteile wie Eier oder Milchprodukte enthalten. Veganes Welpenfutter besteht dagegen ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten und enthält keine tierischen Bestandteile. Für die bedarfsgerechte Ernährung ist jedoch nicht allein die Proteinquelle entscheidend. Wichtig ist, dass das Futter alle benötigten Aminosäuren, Vitamine, Fette und Mineralstoffe in passenden Mengen liefert.

Welpen richtig füttern: Darauf ist zu achten
Die richtige Fütterung in der Wachstumsphase legt den Grundstein für ein gesundes Hundeleben. Eine Über- oder Unterversorgung mit Nährstoffen ist besonders im Welpenalter kritisch – denn die Folgen bleiben oft lange unentdeckt und können sich negativ auf die körperliche Entwicklung auswirken. Gerade bei veganer Welpenernährung ist es daher unerlässlich, auf individuell abgestimmte Rationen zu achten.
Was du bei der Fütterung unbedingt beachten solltest:
- Nährstoff-Ungleichgewicht ist riskant: Sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss wirken sich negativ auf die Entwicklung aus.
- Energieüberschuss beschleunigt das Wachstum unnatürlich: Das kann Knochen und Gelenke langfristig schädigen.
- Schlanke Welpen sind oft normal gewichtig: Sichtbare Rippenbögen bedeuten nicht zwangsläufig Untergewicht.
- Mehr Futter ist nicht immer besser: Eine Erhöhung der Futtermenge führt nicht zwangsläufig zur Gewichtszunahme, sondern beschleunigt eher das Wachstum.
- Die richtige Futtermenge ist genauso wichtig wie die Futterzusammensetzung: Nur so wird der Bedarf deines Welpen optimal gedeckt.
- Ein individuell erstellter Ernährungsplan ist empfehlenswert: um den Hunger Nährstoff- und Energiebedarf deines Welpen passend abzudecken
Typische Fehler bei der Welpenernährung
Zu den häufigsten Fehlern bei der Welpenernährung gehören häufige Futterwechsel, ungenau abgemessene Portionen und zu viele Snacks neben den Hauptmahlzeiten. Auch zusätzliche Mineralstoff- oder Vitaminpräparate solltest du nicht ohne fachliche Rücksprache mit einem Alleinfuttermittel kombinieren. Sie können das ausgewogene Verhältnis einzelner Nährstoffe verändern. Leider kursiert auch immer noch die falsche Meinung, man müsse Alleinfutter für ausgewachsene Hunde füttern, was absolut abzulehnen ist.
Gibt es veganes Futter für Welpen?
Es gibt Futtermittel, die jeweils für eine gewisse Phase des Welpenalters geeignet sind. Auf dem veganen Futtermarkt ist dies aber aktuell rar gesät, zudem gibt es bis jetzt kaum wissenschaftliche Daten zu rein pflanzlichem kommerziellem Welpenfutter. Dies ist auch einer der Gründe, warum wir selbst noch keines im Sortiment haben, sondern eine professionelle Rationsberechnung empfehlen, bis der Welpe ausgewachsen ist und auf ein veganes Adultfutter umgestellt werden kann.
Wie lange sollte man Welpenfutter geben?
Wie lange ein Hund Welpen- oder Junghundefutter benötigt, hängt vor allem von seiner Rasse und der erwarteten Endgröße ab. Kleine Hunde sind häufig bereits mit etwa zehn bis zwölf Monaten ausgewachsen. Bei großen und sehr großen Rassen kann die Wachstumsphase bis zum 18. Lebensmonat oder darüber hinaus dauern. Nach Abschluss des Wachstums kannst du schrittweise auf ein passendes Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde umstellen.
Ist dein Vierbeiner ausgewachsen und hat das für das Produkt empfohlene Mindestalter erreicht, kannst du problemlos auf unsere veganen Trocken- und Nassfuttersorten umsteigen. Wie du das Futter am besten umstellst, verraten wir dir in unserem Beitrag rund um die Futterumstellung.
Trocken- oder Nassfutter? Was ist die beste Wahl?
Auch bei Welpen ist es wichtig, dass sie genug trinken, wenn sie Trockenfutter bekommen. Bis zum 3. bis 4. Lebensmonat haben Welpen ein reines Milchzahngebiss. Das Trockenfutter sollte daher nicht zu hart sein oder bei Bedarf eingeweicht werden.
Wie auch beim erwachsenen Hund gilt: Ist der Energie- und Nährstoffbedarf gedeckt, entscheiden Geschmack, Vorliebe und Praktikabilität. Egal, ob Trocken- oder Nassfutter, du solltest auf jeden Fall darauf achten, dass dein Welpenfutter möglichst aus nicht allzu exotischen Zutaten besteht und ohne künstliche Farb- und Konservierungsstoffe auskommt.
Welpenfutter im Test: Der Unterschied zwischen adulten Hunden und Welpen
Wie unterschiedlich der Nährstoffbedarf zwischen Welpen und erwachsenen Hunden sein kann, soll folgendes Beispiel noch einmal verdeutlichen:
| Merkmal | Welpe | Adulter Hund |
|---|---|---|
| Alter | 4 Monate | 3 Jahre |
| Körpergewicht | 10 kg (Endgewicht ca. 20 kg) | 10 kg |
| Energiebedarf | 1050 kcal/Tag | 620 kcal/Tag |
| Calciumbedarf | 4050 mg/Tag | 800 mg/Tag |
Bis zum 11. beziehungsweise 12. Lebensmonat ist der Bedarf an Energie, Proteinen und Mineralstoffen bei wachsenden Hunden im Vergleich zum adulten Hund also noch deutlich gesteigert. Welpen, die vor Beendigung des Wachstums auf Adultfutter umgestellt werden, nehmen neben anderen wichtigen Nährstoffen vor allem zu wenig Calcium auf, da die Nährstoffdichte in Welpenfutter viel höher ist als in Alleinfuttermitteln für ausgewachsene Hunde. Durch den Mangel an Mineralstoffen, Vitaminen und Protein kann es zu massiven Wachstumsstörungen kommen, die langfristige Folgen haben - auch für die Gesundheit des erwachsenen Hundes.
Die Unterscheidung zwischen Welpenfutter, Hundefutter für adulte Hunde oder Hundefutter für Senioren ist also kein ausgetüftelter Marketingtrick. Die Unterscheidung ist notwendig, um den Hund in jeder Lebensphase mit den von ihm benötigten Nährstoffen bedarfsdeckend versorgen zu können!
Plant-based Snacks für Welpen
Du möchtest schon jetzt funktionelle Snacks verwenden? Dann versuche doch unsere Brainy Bites für Welpen ab 8 Wochen. Sie sind besonders kalorienarm, für Allergiker geeignet und können mit dem Plus an EPA und DHA zur Unterstützung einer normalen Gehirnentwicklung beitragen. Die pflanzlichen Snacks eignen sich übrigens nicht nur für Welpen, sondern schmecken auch adulten Hunden richtig gut.
Auch unsere Belly Vurst wurde speziell für Welpen ab 8 Wochen entwickelt. Der funktionale Schlecksnack lässt sich einfach portionieren und eignet sich ideal fürs Training, unterwegs oder für die Schleckmatte. Eine weitere kleine Belohnung sind unsere Pops. Die knusprigen Snacks enthalten weniger als 1 kcal pro Stück und eignen sich damit gut für kleine Belohnungsmomente zwischendurch.
Auch viele weitere Snacks sorgen für Abwechslung im Alltag. Gerade unsere Dentals XS eignen sich durch ihre kleine Größe für den gelegentlichen Kauspaß junger Hunde.
Aber Achtung: Ein Energieüberschuss sollte unbedingt vermieden werden – weniger ist hier definitiv mehr!
Guten Wauppetit 🙂


