Ein Appell an alle Hundebesitzer

Ein Appell an alle Hundebesitzer

Für unseren Hund geben wir gerne den einen oder anderen Euro mehr aus. Für ihn gehen wir auf die Suche nach dem besten Futter, dem besten Schlafplatz oder dem besten Tierarzt.
Lesedauer: 4min
Von: Valerie Henssen
Geprüft: Veronika
Geändert: 01.10.2024
Veröffentlicht: 08.01.2019

Für unseren Hund geben wir gerne den einen oder anderen Euro mehr aus. Für ihn gehen wir auf die Suche nach dem besten Futter, dem besten Schlafplatz oder dem besten Tierarzt. Natürlich, denn unser Hund ist schon lange kein einfaches Haustier mehr – er ist unser treuer Gefährte, unser bester Freund, unsere große Liebe.

Man könnte meinen, der Hund hat Glück gehabt, als er sich vor rund 50.000 Jahren auf den Weg zu dieser Bedeutung begeben hat – als er sich, raus aus den Wäldern, uns Menschen annäherte. Er wurde zu unserem Beschützer und wir gaben ihm zu Essen. Er wurde zu unserem Freund und wir gaben ihm einen Platz im Haus. Er wurde zu unserem Zuhörer und wir gaben ihm Liebe.

Ein geben und nehmen also.

Wie er, geben aber auch viele weitere Tiere:

Die Kuh gibt uns Milch, ihr Kalb, ihre Haut, ihr Fleisch, Das Huhn gibt uns Eier, ihre Küken, ihr Fleisch, oder Das Schwein gibt uns ein Schnitzel, Die Gans ein weiches Kissen, und Die Schlange eine schicke Handtasche.

Nur was geben wir? Ein Platz in einer kalten Halle, einem engen Käfig, ein nach Hochleistung bemessenes Futter? Hier gibt es kein Geben und Nehmen, keine Liebe, keine Gerechtigkeit. Sollten wir als Hundeliebhaber, nicht Tierliebhaber sein? Sollten wir uns nicht dafür einsetzen, dass es nicht nur Hunden, sondern auch Kühen, Schweinen und Gänsen gut geht? Wir sprechen nicht darüber, ob wir uns nicht an ihrem Fleisch und ihrer Milch bedienen dürfen – nein. Wir sprechen darüber, dass wir einen großen Schritt in Richtung Gerechtigkeit zwischen Tierarten gehen müssen.

Nicht nur wir, auch unsere Hunde leben im Überschuss.

Ein Hund hat in den 50.000 Jahren seiner Domestikation nie so viel Fleisch erhalten, wie heutzutage. Auch reine, wilde Fleischfresser fressen nicht jeden Tag Fleisch. In den 90iger Jahren beinhalteten namenhafte Hundefutter ca 4 % fleischliche Nebenerzeugnisse.

Wer fleischhaltiges Hundefutter durch eine pflanzliche Alternative ersetzt, reduziert die Menge an fleischhaltigem Futter, die im eigenen Haushalt verfüttert wird. Ersetzt man jede Woche eine vergleichbare Menge fleischhaltiges Hundefutter durch eine VEGDOG-Dose, werden nach unserer Berechnung rund 20 kg fleischhaltiges Hundefutter pro Jahr weniger verfüttert. Würden alle rund 10 Millionen Hunde, die 2025 in Deutschland lebten, jede Woche entsprechend umgestellt, ergäbe das rein rechnerisch rund 200.000 Tonnen weniger verfüttertes fleischhaltiges Hundefutter pro Jahr. Das ist ein theoretisches Szenario und keine tatsächlich erreichte Reduktion.

Schon ein wöchentlicher Austausch kann die verfütterte Menge an fleischhaltigem Hundefutter verringern.

Valerie H.

Jeden Tag für die Gesundheit unserer Hunde und das (Über)leben anderer Tiere zu arbeiten.

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