Nachhaltiges Hundefutter: Die beste Wahl für deinen Vierbeiner

Nachhaltiges Hundefutter: Die beste Wahl für deinen Vierbeiner

Nachhaltiges Hundefutter heißt: vollwertige Nährstoffversorgung für deinen Hund und eine Rezeptur, die entlang des gesamten Lebenszyklus (Rohstoffe, Energie, Transport, Verpackung) messbar geringere Umweltwirkungen verursacht. 

Die Ernährung deines Hundes hat großen Einfluss auf seine Gesundheit und sein Wohlbefinden. Daher solltest du stets darauf achten, ein hochwertiges Futter zu wählen. Angesichts der Vielzahl an Herstellern und Produkten auf dem Markt ist dies jedoch manchmal leichter gesagt als getan. Wie du gesundes und zugleich nachhaltiges Hundefutter erkennst, verraten wir dir im Folgenden. Stelle auch du sicher, dass du nicht nur deinem Hund, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tust.

 

Lesedauer: 7min
Alena ThielertVon: Alena Thielert
Geändert: 19.12.2025
Veröffentlicht: 19.12.2025

Was ist nachhaltiges Hundefutter?

Nachhaltiges Hundefutter soll die Gesundheit deines Hundes fördern und zugleich die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren. Das bedeutet, es wird möglichst umweltfreundlich und ressourcenschonend unter ethischen Bedingungen produziert. Dies kann durch regionale Zutaten, recycelbare Verpackungen sowie umweltschonende Herstellungsverfahren erreicht werden. Letztlich geht es darum, den CO₂-Pfotenabdruck deines Hundes zu minimieren und die natürlichen Ressourcen zu schonen, ohne Kompromisse bei der Qualität und Nährstoffversorgung einzugehen.

Ist konventionelles Futter schlecht für die Umwelt?

Laut einer Studie der TU Berlin macht allein die Fütterung deines Hundes bis zu 90 % seines CO₂-Pfotenabdrucks aus. Pflanzliche bzw. vegane Rezepturen schneiden oft besser ab, weil sie ohne ressourcenintensive tierische Rohwaren auskommen. Das liegt vor allem an den tierischen Zutaten, welche in der Regel aus der Massentierhaltung stammen. Studien aus Edinburgh, und weitere Scientific Reports weltweit untermauern nochmal: Tierfutter verursacht global relevante Emissionen. Tierrohwaren und Nassfuttervarianten treiben die Bilanz, während trockene und fleischärmere/vegane Optionen meist klimafreundlicher sind.

Wenn du deinen Vierbeiner also nachhaltig ernähren möchtest, solltest du bei der Wahl des Hundefutters einige Aspekte berücksichtigen. Am besten informierst du dich zunächst, ob dem Hersteller das Tierwohl wirklich am Herzen liegt. Haben die Tiere die bestmöglichen Lebensbedingungen? Handelt es sich um ökologische Landwirtschaft, Freilandhaltung oder nachhaltigen Fischfang? Ist dies der Fall, wird der Hersteller garantiert darauf hinweisen. Achte bei Herstellerangaben aber nicht nur auf Versprechen, sondern auf transparente Kennzahlen (z. B. LCA, Energieherkunft) und unabhängige Nachweise.

Eine umweltfreundliche Alternative zu Fleisch und Fisch sind Insekten. Sie benötigen nur wenig Fläche und lassen sich zu 100 % weiterverarbeiten. Daher gibt es auch immer mehr Hersteller, die beim Hundefutter auf Insektenproteine setzen und so die CO₂-Emissionen reduzieren.

Fleischlos glücklich mit veganem Hundefutter

Wer seine Fellnase besonders nachhaltig ernähren möchte, kann auch auf veganes Hundefutter, wie das von VEGDOG, umsteigen. Vegan formulierte Alleinfuttermittel können nämlich, wenn korrekt zusammengesetzt, den Nährstoffbedarf von Hunden decken. Jüngere Übersichtsarbeiten berichten gute Gesundheitsentwicklungen bei vegan gefütterten Hunden.

Unabhängig vom Hund selbst: Da auf tierische Inhaltsstoffe verzichtet wird, ist der CO₂-Pfotenabdruck minimal. Zudem entsteht kein Tierleid bei der Herstellung. 

Übrigens: Bei Futtermittelallergien zählen tierische Proteine (z. B. Rind, Milchprodukte, Huhn, Weizen) zu den häufigsten Auslösern daher kann eine pflanzliche Rezeptur im Rahmen einer Ausschluss-Diät sinnvoll sein (immer tierärztlich begleiten lassen). Unser von Tierärzt:innen entwickeltes hypoallergenes Futter eignet sich außerdem für Hunde mit Futtermittelallergien und Unverträglichkeiten. Häufig zählen nämlich tierische Proteine zu den Hauptallergenen der Hunde. 

Du musst deinen Vierbeiner nicht zwangsläufig sieben Tage die Woche vegan ernähren. Schon ein bis zwei Veggie-Tage pro Woche können dazu beitragen, deinen Liebling nachhaltiger zu füttern.

Kaufen oder selber machen? – So reduzierst du den CO₂-Pfotenabdruck deines Hundes

Hausgemachtes Futter hat nicht automatisch die bessere Klimabilanz. Entscheidend sind die Zutaten! Industriell produziertes Hundefutter erzeugt häufig viel Verpackungsmüll – seien es Plastiksäcke beim Trockenfutter oder Dosen beim Nassfutter. Bei ökologischem Futter wird zwar vermehrt auf recycelbare Verpackungen geachtet, dennoch ist auch hier der CO₂-Abdruck höher als bei selbst gekochtem Futter. Wenn du dein Hundefutter selbst zubereitest, weißt du immer genau, was in dem Napf deines Hundes landet. Du kannst regionale Zutaten möglichst unverpackt einkaufen und auch beim Fleisch darauf achten, dass es von Tieren aus artgerechter Haltung stammt.  Trotzdem bitte beachten, nur mit speziellen Rezepturen aus der Tierernährung und passender Mineral-/Vitaminergänzung (Ergänzungsfuttermittel) zu kochen – sonst können Nährstofflücken drohen. Wenn ihr selbst kocht, am besten regionale, möglichst unverpackte Zutaten wählen und die Ration regelmäßig tierärztlich überprüfen lassen.

Wenn du für deine Fellnase selbst den Kochlöffel schwingen möchtest: Unser VISH OIL und das ALL-IN-VELUXE Ergänzungsfuttermittel unterstützen die bedarfsdeckende Versorgung selbstgekochter Rationen. Ideal als Ergänzung zu einer fachlich erstellten Rezeptur. 

Wie erkenne ich nachhaltiges Hundefutter?

Umweltfreundliches Hundefutter zeichnet sich durch verschiedene Kriterien aus, die sowohl die Gesundheit deines Hundes als auch den Schutz der Umwelt berücksichtigen. Ein nachhaltiges Futter kannst du unter anderem an den folgenden Merkmalen erkennen:

  • Hochwertige Zutaten aus regionalem Anbau
  • Fleisch von Tieren aus artgerechter Haltung
  • Verzicht auf Lock-, Farb- und Konservierungsstoffe
  • Schonende Produktionsverfahren
  • Verwendung erneuerbarer Energien 
  • Recyclebare Verpackungen
  • Kurze Lieferwege
  • Keine Tierversuche
  • Soziales Engagement

Immer mehr Hersteller bemühen sich, möglichst nachhaltig zu produzieren. Dennoch gibt es auch bei den umweltbewussten Futtermittelherstellern noch Luft nach oben

Nachhaltigkeit bei VEGDOG

Auch wir bei VEGDOG legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Für die Herstellung unseres pflanzlichen Hundefutters verwenden wir hochwertige, möglichst regionale Zutaten. Diese werden unter Einhaltung höchster Qualitätsstandards in einer deutschen Produktion ressourcenschonend verarbeitet. Außerdem setzen wir auf umweltfreundliche Verpackungen, damit unser CO₂-Fußabdruck minimal ist. An erster Stelle steht bei uns allerdings stets das Tierwohl. Daher verzichten wir nicht nur auf tierische Inhaltsstoffe, sondern lehnen auch Tierversuche ab. Wir engagieren uns auch aktiv im Tierschutz. Beispielsweise hat unsere Gründerin Tessa im Namen von VEGDOG eine Schafsherde adoptiert, die sonst beim Schlachter gelandet wäre. 

Unsere Rezepturen sind von Tierärzt:innen entwickelt und als pflanzliche Alleinfuttermittel vollwertig konzipiert, mit Fokus auf gut verträglichen, nährstoffreichen Zutaten und einer ressourcenschonenden Herstellung in Deutschland.

Mit jedem Kauf unserer Produkte hinterlässt du also nicht nur einen grünen Pfotenabdruck, sondern rettest auch Tierleben und unterstützt unsere VEGDOG-Schafsherde. Wir geben unser Bestes auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit und freuen uns, wenn du uns auf diesem Weg begleitest.

Alena Thielert Alena Thielert

Mein Hund Negrutu und ich wurden im Oktober 2020 im VEGDOG-Rudel aufgenommen. Hier kann ich nun mein Studium der Umweltsicherung und Erfahrungen aus diversen Tätigkeiten im Umwelt- und Tierschutz für den Newsletter, den YouTube-Kanal, die PR und den Blog einsetzen.

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