Empfehle & Spare

II BEDARFSDECKEND II VEGDOG’S ONE POT – ein Topf für alle Felle!

Unser neues vollwertiges Rezept mit nachhaltigen Proteinquellen zum schnellen Nachkochen !

Jeden Tag frisch kochen… Nehmt ihr euch das auch regelmäßig vor, weil es so viele Vorteile bietet? Nur zu wenig Zeit?

Gesund ist es nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Vierbeiner. Es verschafft uns die Möglichkeit, ganz individuell zu bestimmen, was im Napf landet. Praktisch ist das auch bei Allergikern. Oder bei Hunden, die sehr wählerisch beim Futter sind. Kochen wir selbst, bestimmen wir selbst jede Komponente.

Zudem müssen wir uns nicht auf die Aussagen diverser Futtermittelhersteller über die Zusammensetzung ihrer Produkte verlassen und sehen selber, woher die Bedarfsdeckung kommt.

Einen Nachteil hat es allerdings, selbst den Kochlöffel zu schwingen… Es kostet Zeit. Nicht getan ist es damit, den Inhalt einer Dose oder Tüte in den Napf zu füllen. Da muss eingeweicht und geschnippelt, gekocht und püriert werden. Heutzutage ist es mitunter schwierig, die nötigen zeitlichen Ressourcen freizuräumen.

Aus diesem Grund haben wir uns heute ein Rezept ausgedacht, bei dem fast alle Zutaten in einem Topf landen – VEGDOG’S ONE POT :)! Ihr müsst lediglich alles abwiegen. Ein Großteil wird dann gemeinsam gekocht und nötigenfalls püriert.

Notwendige Zutaten und Tagesration in Gramm:

Gewicht des Hundes5 kg15 kg25 kg
Erbsen100 g200 g300 g
Gemüse50 g100 g180 g
Linsen (vorgekocht) – falls roh, dann Gewicht reduzieren90 g200 g260 g
Couscous (vorgekocht) – falls roh, dann Gewicht reduzieren40 g100 g210 g
Öl (Algenöl/Hanföl/Leinöl im Wechsel)5 g15 g25 g
Kokosraspeln5 g10 g15 g
Nüsse5 g10 g15 g
Kräuter0,5 g0,8 g1 g
ALL-IN-VELUXEsiehe Pkg.siehe Pkg.siehe Pkg.

MENGENBERECHNUNG BEISPIEL: die Berechnung der Menge geht nach den unterschiedlichen Gewichtsklassen. Ein kleiner Hund benötigt z.B. im Verhältnis zum Körpergewicht mehr als ein großer Hund. Du orientierst Dich immer an der Menge der höchsten, von uns angegebenen Gewichtsklasse. Wenn Dein z.B. 6 kg wiegt, orientierst Du Dich an der Gewichtsklasse für 10 kg. Wenn Dein z,B. 32kg wiegt orientierst Du Dich an der Gewichtsklasse für 25kg, da das die höchste von uns angegebene Gewichtsklasse ist.

Hier ein Rechenbeispiel für Dich, wenn Dein Hund z.B. 32 kg wiegt: Die höchste angegebene Gewichtsklasse liegt bei 25kg, also ist das Deine benötigte Referenzmenge. Ein 25kg Hund benötigt 100g Kichererbsen täglich. Demnach benötigt 1kg Hund in der Gewichtsklasse von 25kg —> 100g/25kg = 4g Kichererbsen pro kg Körpergewicht. Dann benötigt ein 32kg Hund 4g x 32 = 128g Kichererbsen/Tag. Diese Rechnung machst Du mit allen Zutaten. Ich hoffe, wir konnten Dir helfen.

Zur Zubereitung:

Gemüse kochen

Wiegt die Erbsen, das Gemüse, die Linsen und den Couscous ab. Orientiert euch dafür an unseren Angaben für die einzelnen Gewichtsklassen.

Erbsen aus dem Tiefkühlregal eignen sich besonders gut. Beim Gemüse haltet ihr am besten Ausschau nach regionaler und saisonaler Ware in Bioqualität (das ist aber natürlich kein Muss).

Gebt die genannten Zutaten in einen Topf, übergießt sie mit Wasser und kocht sie, bis sie wirklich weich sind. Wir haben dafür ca. eine Stunde genutzt und derweil die restlichen Zutaten vorbereitet, sowie im Homeoffice an neuen Produkten für euch gearbeitet 🙂

ACHTUNGDAS DARF NICHT IN DEN POT: Bedenkt, dass Zwiebelgewächse, Auberginen, Tomaten und Paprika nicht für Hunde geeignet sind.

Statt dessen empfiehlt sich beispielsweise die Zugabe von: Zucchini, Brokkoli, verschiedenen Kohlsorten, Möhren, Fenchel und Sellerie.

Trockene Zutaten als Topping

Aus den trockenen Zutaten haben wir ein Topping gezaubert, das im letzten Schritt wie eine Haube auf unserem „Pot“ gelandet ist. Dafür haben wir das Öl mit dem Pulver und den Kräutern gemixt (für eine cremige Konsistenz muss eventuell etwas Wasser beigefügt werden) und die gehäckselten Nüsse beigegeben.

Giftige Kräuter

Oft stellt sich die Frage, welche Kräuter ihr bedenkenlos für eure Fellnasen verwendet dürft. Generell kann man sagen: fast alle! Und das Tolle daran – jedes Kraut erzielt eine andere, positive Wirkung auf den Organismus. Nur von wenigen Kräutern und Gewürzen ist generell abzuraten. Dazu zählen Knoblauchgranulat, Zwiebelpulver, Pfeffer und Muskatnuss.

Manche Zutaten entfalten eine negative Wirkung nur bei bestimmten Krankheitsgeschehen.

So darf Rosmarin beispielsweise nicht an Epileptiker verfüttert werden, da er Anfälle auslösen kann.

Generell als Risikogruppe in Sachen Kräuter sind trächtige Hündinnen zu betrachten. Aufgrund einer mitunter wehenfördernden Wirkung dürfen sie weder Salbei noch Petersilie, Koriander und Dill erhalten.

Wir empfehlen euch, euch im Vorfeld gut zu informieren oder uns zu kontaktieren.

Gesunde Kräuter

Einige Kräuter kann man bedenkenlos jedem Hund anbieten.

So wirkt Basilikum entzündungshemmend und verdauungsfördernd.

Brunnenkresse regt den Appetit an und enthält wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente und Brennnessel ist schon lange bekannt als gutes Mittel zur Entgifung.

Bitte bedenkt, dass ihr erst einmal herausfinden müsst, ob eure Vierbeiner die neuen Zutaten mögen. Gebt also erst kleine Mengen hinzu. Oft werden getrocknete Kräuter besser angenommen als frische.

Nüsse

Habt ihr euch für das für euch passende Kraut entschieden, müsst ihr euch bei dieser Rezeptur auf die Nusssorten festlegen, die ihr verwenden wollt.

Auch hier steht euch eine große Auswahl zur Verfügung. Dennoch gibt es einen Hinweis vorab: Nüsse (besonders Erdnüsse) können potentiell allergen wirken, deswegen testet vorsichtig (nicht gleich große Mengen und verschiedene Sorten).

Nüsse enthalten in der Regel hochwertige Fettsäuren und verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Ihr habt unter anderem die Wahl zwischen Haselnüssen, Walnüssen, Paranüssen, Cashews und Pistazien. Auch eure Esskastanien dürft ihr mit euren Lieblingen teilen. Diese sind besonders verträglich. 

Giftige Nüsse

Verzichtet unbedingt auf die Gabe von Macadamianüssen, Bittermandeln (süße Mandeln sind erlaubt) und Schwarznüssen, da hier Vergiftungsgefahr besteht!

Habt ihr eure Zutaten ausgewählt und euer Topping vermischt, bleibt nicht mehr viel zu tun. Es ist empfehlenswert, die Zutaten im Topf zu pürieren, um die Verdaulichkeit zu verbessern. Gebt das Mineralstoffgemisch darüber, wenn alles abgekühlt ist, um die empfindlichen Vitamine nicht zu schädigen.

Wir haben für die Zubereitung dieser Mahlzeit nicht viel mehr Zeit benötigt, als für das Öffnen einer Dose. Wie geht es euch? Wir freuen uns über eure Berichte!

Grundsätzliche und wichtige Punkte, die ihr beim Selberkochen beachten solltet:

1. Gemüse verarbeiten

Bei der Auswahl der Gemüsesorten könnt ihr sehr flexibel und kreativ sein. Wir empfehlen, regionale und saisonale Produkte zu verwenden. Allgemein gilt für die Verarbeitung von Gemüse: Was ihr als Mensch roh verzehrt, darf auch der Hund roh erhalten. Alles, was ihr selbst kochen müsst, sollte auch für den Hund gekocht werden. Somit dürft ihr beispielsweise roh verfüttern:
Karotten, Gurke, Salat, Zucchini, Kohlrabi, Kürbis
Gekocht werden sollten:
Spinat (nur geringe Mengen!), Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl

Die rohen Gemüsesorten könnt ihr pürieren, raspeln oder grob stückeln. Je feiner sie verarbeitet werden, desto besser stehen die Vitamine zur Verdauung zur Verfügung. Generell sind alle Rezepturen aber auch bedarfsdeckend, wenn ihr das Gemüse in groben Stücken verfüttert. Hierdurch entsteht mehr Fülle im Magen. Dieser (mitunter auch optisch psychologische) Effekt wirkt sich vor allem auf die Hunde positiv aus, die ständig hungrig sind. Zudem werden die wichtigen Darmbakterien durch den erhöhten Faseranteil mit Futter versorgt.

Da Kohl auch in gekochtem Zustand Blähungen verursachen kann, solltet ihr mit kleinen Portionen beginnen und diese Mahlzeit für Mahlzeit erhöhen. 

Spinat enthält Oxalsäure. Geringe Mengen sind zwischendurch für ausgewachsene, gesunde Hunde erlaubt. Welpen, Junghunde und Vierbeiner mit Handicap dürfen keinen Spinat zu sich nehmen.

Konventionelles Gemüse sollte vor der Verarbeitung stets gut gewaschen werden – insbesondere, wenn es mit Schale verfüttert wird. Alternativ empfiehlt sich natürlich die Verwendung von Produkten in Bio-Qualität. 

Die verschiedenen Gemüsesorten könnt ihr untereinander beliebig abwechseln.

Wir empfehlen, die Vorlieben eurer Vierbeiner zu berücksichtigen 🙂

Achtung: NICHT verfüttert werden sollten Zwiebeln, Knoblauch, Aubergine, Paprika und Tomaten.

2. Obst gekocht oder roh dazugeben

Auch Obst kann gerne kombiniert und abgewechselt werden – abhängig davon was Euer Hund verträgt. Geeignet sind z.B. Äpfel, Orangen, Bananen, Himbeeren, Erdbeeren, Melonen.Wegen des enthaltenen Fruchtzuckers müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Dieser führt bei der Verfütterung von frischem Obst nicht zu Übergewicht. Bei adipösen Tieren sollten die Mengen an Banane jedoch gering gehalten und auf getrocknetes Obst möglichst verzichten werden. Dieses hat einen höheren Kaloriengehalt und führt kann außerdem zu Blähungen und Durchfall führen. Obstkerne sollten entfernt werden, da diese Blausäure enthalten.Bitte wascht das Obst vor der Verfütterung gründlich. Auch hier könnt Ihr bei der Zubereitung Eurer Fantasie freien Lauf lassen – von kleingeschnitten über geraspelt oder als Smoothie – erlaubt ist alles, was Spaß macht. Lest hierzu auch unseren Artikel „Smoothie für Hunde“ und „Sommerzeit ist Eiszeit

GUTEN WAUPETIT !

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