Empfehle & Spare

||BEDARFSDECKEND|| Endlich MÜSLI im Napf !

„Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“. Auch meine Oma pflegt zu sagen: „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann.“

Was für uns gut ist, kann für unsere Hunde nicht verkehrt sein. Deswegen haben wir diesmal ein voll bedarfsdeckendes Hundefrühstück entwickelt, das unsere treuen Begleiter fit in den Tag starten lässt.

Eine der wichtigsten Zutaten:

Haferflocken

! Dieses Getreide gibt nicht nur Energie, sondern ist ein idealer Lieferant für verschiedene Mengen- und Spurenelemente, unter anderem für Zink. Außerdem wirkt es durch die enthaltenen Schleimstoffe positiv und beruhigend auf den Darm. Damit es hier gut verwertet werden kann, sollte es im Vorfeld gut eingeweicht (gern über Nacht) oder mit kochendem Wasser übergossen (und dann abgekühlt) verfüttert werden. Bei bekannter Unverträglichkeit kann zur Vorsicht übrigens die glutenfreie Variante aus der Drogerie verwendet werden.

Die Pseudogetreide

Quinoa und Amaranth

liefern auch in ihrer gepufften Form wertvolles Protein. Am besten lässt man sie zusammen mit den Haferflocken quellen.

Der absolute Renner bei einem Großteil unserer Vierbeiner ist

Kokos!

 Deswegen wird dieses Rezept durch

Kokosjoghurt

bereichert – unsere Neuentdeckung, die ganz ohne Zucker auskommt und einen sommerlichen Geschmack bereitet. Besonders hervorzuheben sind die in der Kokosnuss enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren, die hochverdaulich sind, gut sättigen und sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken.

Als wichtiger Lieferant für essentiellen Aminosäuren dient Reisprotein, das einen Mindestgehalt von 80 % Protein enthalten sollte. Man kann es entweder dem Haferflocken-Pseudogetreide-Gemisch mit ausreichend Wasser beigeben oder in den Kokosjoghurt einrühren.

Hier ist auch das Erdnussmus gut platziert, das unter anderem Kalium und Magnesium liefert. Vorsicht ist bei Allergikern geboten. Wie der Mensch, können auch empfindliche Hunde auf die Nuss reagieren. Im Zweifel sollte man das Mus durch die Variante aus Mandeln ersetzen.

Aktuell lassen uns die Temperaturen spüren, dass der Sommer immer näher rückt. Das heißt für uns: Beerenzeit! Im Hundemüsli landen deswegen Erdbeeren und Himbeeren, die von vielen Vierbeinern gerne unverarbeitet verputzt werden. Natürlich können sie aber auch in pürierter Form in den Napf gegeben werden.

Ein hochwertiges Öl, in diesem Fall hochwertiges Öl z. B. „Dr. Budwig Omega-3 DHA mit Algenöl“ und unser ALL-IN Veluxe komplettieren das Rezept und garantieren die 100 % Bedarfsdeckung dieses sommerlichen Hundefrühstücks.

Die Mengen gelten für einen Tag, reichen also für zwei aufeinanderfolgende morgendliche Frühstücksrationen:)

Dem Abendessen solltet ihr ein Produkt beigeben, das die Fettsäuren EPA und DHA enthält. Am besten ersetzt ihr die abendliche Ölmenge (zwischen 0,5 g & 1 g pro Kilogramm) durch ein hochwertiges

Algenöl

.

1. Linsen, Nudeln und Gemüse kochen

Grundsätzlich gilt: Bei stärkehaltigen Produkten wie Linsen, Nudeln, Reis und Co immer die doppelte Kochzeit annehmen wie für uns Menschen. das bedeutet z.B.: Nudeln, die für den Menschen 10 Minuten gekocht werden, müssen für den Hund 20 Minuten gekocht werden um die Stärke optimal aufzuschließen und für den Hund verwertbar zu machen. Bei der Verfütterung von Gemüse gilt: Was Ihr als Mensch roh verzehrt, darf auch der Hund roh erhalten. Alles, was Ihr selbst kochen müsst, sollte auch für den Hund gekocht werden.Somit dürft Ihr beispielsweise roh verfüttern:
Karotten, Gurke, Salat, Zucchini, Kohlrabi, Kürbis
Gekocht werden sollten:
Mais, Fenchel, Spinat, Brokkoli, Blumenkohl, Erbsen, Kartoffeln

Bitte achtet darauf, das Gemüse gut zu waschen, insbesondere wenn es mit Schale verfüttert wird. Viele Hundehalter greifen außerdem gerne auf Bio-Qualität zurück. Die verschiedenen Sorten könnt Ihr untereinander beliebig abwechseln. Macht Euch aber bewußt, dass Hülsenfrüchte und Mais mehr Kalorien enthalten, da sie stärkehaltig sind.

Die Verträglichkeit von Gemüse ist individuell. So enthalten beispielsweise Erbsen und Bohnen Oligosaccharide, die im Darm zu kurzkettigen Fettsäuren verstoffwechselt werden und in großen Mengen zu Durchfall und Blähungen führen können. Probiert einfach verschiedene Sorten aus und findet heraus, was Eurem Hund am besten schmeckt und was er am besten verträgt.

Wie Ihr das Gemüse zubereitet obliegt Euch: Ihr könnt es kleinschneiden, raspeln, mixen, garen bzw. garen und anschließend pürieren. Gerade mäkelige Tiere kann man eventuell mit gekochten Karotten überzeugen. Die Verdaulichkeit von klein geschnittenem bzw. gekochten Gemüse ist besser. Das Gemüse kurz und vorsichtig erhitzen, um den Erhalt der wasserlöslichen Vitamine zu verbessern. Gerne könnt Ihr auch einen Schuss abgekühltes Kochwasser über das Futter geben.

2. Obst gekocht oder roh dazugeben

Auch Obst kann gerne kombiniert und abgewechselt werden – abhängig davon was Euer Hund verträgt. Geeignet sind z.B. Äpfel, Orangen, Bananen, Himbeeren, Erdbeeren, Melonen.Wegen des enthaltenen Fruchtzuckers müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Dieser führt bei der Verfütterung von frischem Obst nicht zu Übergewicht. Bei adipösen Tieren sollten die Mengen an Banane jedoch gering gehalten und auf getrocknetes Obst möglichst verzichten werden. Dieses hat einen höheren Kaloriengehalt und führt kann außerdem zu Blähungen und Durchfall führen. Obstkerne sollten entfernt werden, da diese Blausäure enthalten.Bitte wascht das Obst vor der Verfütterung gründlich. Auch hier könnt Ihr bei der Zubereitung Eurer Fantasie freien Lauf lassen – von kleingeschnitten über geraspelt oder als Smoothie – erlaubt ist alles, was Spaß macht.

Einkaufsliste

Angaben: g/Tag
Zutaten5 kg Hund15 kg Hund25 kg Hund
Haferflocken40 g80 g120 g
Amaranth, gepoppt10 g 20 g 35 g
Quinoa, gepoppt10 g20 g35 g
Kokosjoghurt40 g70 g120 g
Reisprotein, 80 %20 g35 g45 g
VEGDOG ALL-IN VELUXEsiehe Pkg.siehe Pkg.siehe Pkg.
Erdbeeren40 g70 g100 g
Himbeeren 40 g70 g100 g
Erdnussmus5 g10 g15 g
Hochwertiges Öl z. B. „Dr. Budwig Omega-3 DHA mit Algenöl“3 g8 g13 g

Alles gut zusammenmischen und unbedingt pürieren :).

MENGENBERECHNUNG BEISPIEL: die Berechnung der Menge geht nach den unterschiedlichen Gewichtsklassen. Ein kleiner Hund benötigt z.B. im Verhältnis zum Körpergewicht mehr als ein großer Hund. Du orientierst Dich immer an der Menge der höchsten, von uns angegebenen Gewichtsklasse. Wenn Dein z.B. 6 kg wiegt, orientierst Du Dich an der Gewichtsklasse für 10 kg. Wenn Dein z,B. 32kg wiegt orientierst Du Dich an der Gewichtsklasse für 25kg, da das die höchste von uns angegebene Gewichtsklasse ist.

Hier ein Rechenbeispiel für Dich, wenn Dein Hund z.B. 32kg wiegt: Die höchste angegebene Gewichtsklasse liegt bei 25kg, also ist das Deine benötigte Referenzmenge. Ein 25kg Hund benötigt 100g Kichererbsen täglich. Demnach benötigt 1kg Hund in der Gewichtsklasse von 25kg —> 100g/25kg = 4g Kichererbsen pro kg Körpergewicht. Dann benötigt ein 32kg Hund 4g x 32 = 128g Kichererbsen/Tag. Diese Rechnung machst Du mit allen Zutaten. Ich hoffe, wir konnten Dir helfen.

Guten Appetit wünscht euch Euer VEGDOG Team

6 Idee über “||BEDARFSDECKEND|| Endlich MÜSLI im Napf !

  1. Verena sagt:

    Hallo,
    das probieren wir auf jeden Fall mal aus. Meine Hunde lieben Flockenfutter. Welches Reisprotein nimmt man da am besten? Kann man das für den Anfang auch durch Hanfprotein ersetzen? Das hab ich zuhause.

    • Tessa Zaune sagt:

      Liebe Verena, die Proteine sind unterschiedlich im Nährstoffgehalt. Unser Rezept ist in dem Fall auf Reisprotein abgestimmt. Hanfprotein hat eine andere Aminosäurenstruktur. Im Internet findest Du viele Anbieter für Reisprotein. Wir würden Dir ein Protein in Bioqualität empfehlen. Der Anbieter ist dabei egal.

  2. Kerstin sagt:

    Habs vorhin in einer abgewandelten Variante gemacht und werde es morgen zum Frühstück auftischen Bin mal gespannt wies ihm schmeckt..Hatte keinen gepoppten Quinoa und habe diesen durch Amaranth ersetzt. Anstatt Erd -und Himbeeren gabs bei uns nur Apfel und Gemüsemix ( Zuccini, Kartotte, Salat), Anstatt Kokosjoghurt gabs Kokos und Sojagemixt und anstatt Leinöl dann Hanföl…Die Beerenvariante gibts dann das nächste Mal o spätestend kommenden Sommer 😀 Danke für diesen tollen Input, LG Kerstin und Levi

  3. Frizzi sagt:

    danke für das Müsli-Rezept.
    Unser Gino isst gerne Müsli, ich gebe zum Quellen noch Leisamenschrot und Flohsamen hinzu.
    Wenn ich Obst verwende, egal welches, muß ich es pürieren, da es Gino sonst nicht isst.

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