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10 VEGDOG Frühlingstipps

Es ist wieder soweit! Der Frühling ist da und hat die letzten fiesen Temperaturen verscheucht. Aus den bibbernden Spaziergängen in der Kälte werden endlich wieder ausgiebige Touren in der blühenden Natur. Die Temperaturen sind weder zu kalt noch zu warm – für Zwei- und Vierbeiner einfach perfekt! Deswegen sind wir uns bei VEGDOG einig: Der Frühling ist in jeder Hinsicht die schönste Jahreszeit!

Um diese Jahreszeit auch voll und ganz genießen zu können, möchten wir heute mit euch die 10 VEGDOG Frühlingstipps teilen. Denn leider verbergen sich hinter dem Frühling auch potentielle Gefahren für unsere Vierbeiner. Die gute Nachricht: mit unseren Tipps und eurem entsprechenden Verhalten steht einer aktiven, gesunden und schönen Frühlingszeit nichts mehr im Wege!

II Tipp 1: ZECKEN VORBEUGUNG II

Der Frühling ist leider auch Zeckenzeit. Besonders dann, wenn ihr einen langhaarigen oder dunklen Hund habt, sucht ihn gründlich nach Zecken ab und entfernt sie sofort. Zusätzlich kann dem Hund ein Präparat gegen Zecken verabreicht werden. Diese kauft ihr am besten bei eurem Tierarzt, da viele Produkte aus dem Internet nicht ausreichend auf ihre Sicherheit und Wirksamkeit geprüft sind, denn es ist wichtig, die Übertragung von Krankheiten bei einem Zeckenbiss auf den Hund zu verhindern. Alternative Zeckenvorbeugung wie beispielsweise Bernsteinketten, Kokosöl im Futter oder Keramikhalsbänder konnten in Studien leider nicht überzeugen und bieten daher keinen zuverlässigen Schutz.

II Tipp 2: POLLENALLERGIE II

Auch eure Vierbeiner können zu den typischen Frühjahrsallergien, wie z.B. der Pollenallergie, tendieren. Oft bekommen ihre Halter*innen die Symptome einer Allergie gar nicht so richtig mit, da diese sich natürlich von Hund zu Hund unterscheiden. Ein vermehrtes Kratzen und Niesen können auf eine Pollenallergie hinweisen. Wie für uns Zweibeiner gibt es auch für unsere Vierbeiner Medikamente, welche bei einer Pollenallergie den Frühling wieder erstrahlen lassen und ein „niesfreies“ Herumtoben möglich machen. Sicher feststellen lassen sich solche Umweltallergien nur per Ausschlussverfahren, bestenfalls bei einem Spezialisten für Dermatologie. Blut-, Haar- oder Speicheltests eignen sich zur Diagnose leider nicht.

II Tipp 3: SONNENSCHUTZ FÜR VIERBEINER II

Auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen. Vorsicht also bei hautempfindlichen und hellen Tieren. Hier ist das Eincremen mit Sonnencreme auf Nasenspitze und Ohren nötig, um den Hund vor Sonnenbrand zu schützen. Eine verbrannte Nasenspitze sollte verhindert werden, damit einem schmerzfreien Schnüffeln nichts im Wege steht. Außerdem kann UV-Strahlung auch bei unseren Vierbeinern die Entstehung von Hautkrebs fördern.

II Tipp 4: INSEKTENSTICHE II

Ein ausgiebiger Frühlingsspaziergang kann bei einem Insektenstich schnell ein unschönes Ende nehmen. Denn eure Hunde können auf derartige Stiche genau so empfindlich oder sogar allergisch reagieren wie wir. Sofern euer Vierbeiner noch nie von einer Biene, Wespe oder einem anderen Insekt gestochen wurde, könnt ihr natürlich nicht wissen, ob euer Hund auf solche Stiche allergisch ist. Vorbeugung lautet hier das Zauberwort! Im Frühling und Sommer solltet ihr stets ein Antiallergikum bei euch tragen, um im Falle einer allergischen Reaktion eurem (oder auch einem anderen) Hund schnell helfen zu können. Bei Insektenstichen im Rachenraum kann es bei Hunden aufgrund von Schwellungen zu Atemnot kommen. Wenn dies der Fall ist, solltet ihr umgehend ein Tierarzt aufsuchen!

II Tipp 5: ZEITMANAGMENT SPAZIERGÄNGE II

An besonders heißen Tagen solltet mit eurem Vierbeiner nach Möglichkeit am frühen Morgen oder späten Abend spazieren gehen. Dann sind nämlich die Temperaturen für euren Hund erträglicher. Besonders ältere und kranke Hunde haben mit hohen Temperaturen noch mehr als gesunde Hunde zu kämpfen. Achtet bei Spaziergängen in der Mittagszeit darauf, dass ihr Strecken mit Schattenflächen und so wenig Asphalt wie möglich für eure Tour wählt. Wälder und Parks bieten eine gute Abwechslung zwischen Sonne und Schatten.

II Tipp 6: ABKÜHLUNG II

Nicht immer können sich eure Hunde an heißen Tagen im kühlen Nass eine Abkühlung gönnen. Sofern kein Fluss oder See in der Nähe ist, könnt ihr ganz einfach ein Handtuch mit kaltem Wasser befeuchten. Viele Hunde lieben es und legen sich gerne auf die kalten Handtücher oder den kalten Boden, um den hohen Außentemperaturen entgegenzuwirken.

II Tipp 7: HITZEFALLE AUTO – AUCH IM FRÜHLING ! II

Mal eben schnell zum Einkaufen und den Hund im Auto lassen – dauert ja schließlich nur ein paar Minuten. Dass man im Sommer seine Vierbeiner nicht lange im Auto warten lassen sollte, wird mittlerweile stark kommuniziert. Doch selbst im Frühjahr können die vermeintlich ersten warmen Sonnenstrahlen zur Qual für euren Hund im Auto werden. Bei einer Außentemperatur von 20°C kann die Temperatur im Auto bereits nach 30 Minuten auf 36°C ansteigen. Unterschätzt daher nicht die Frühjahrssonne und sorgt stets für eine hundefreundliche Umgebungstemperatur, falls euer Shoppingausflug mal etwas länger dauert.

II Tipp 8: VORSICHT HITZESCHLAG! II

Da Hunde anders als wir Menschen nicht über die Haut schwitzen können, haben sie es bei hohen Temperaturen schwerer, einen kühlen Kopf zu behalten als wir Menschen. Sie können daher schnell einen Hitzeschlag bekommen. Die Anzeichen und Symptome eines Hitzeschlags richtig zu erkennen und daraufhin die nötigen Handlungsmaßnahmen zu ergreifen, kann im Ernstfall das Leben des Hundes retten.

Die folgenden Symptome können auf einen Hitzeschlag deuten:

  • anhaltendes, starkes Hecheln
  • evtl. vermehrter Speichelfluss
  • Hautinnenseiten der Ohren sind stark gerötet und heiß
  • oft ist der Hals langgestreckt und die Zunge hängt weit heraus
  • Unruhe, Nervosität bis hin zur Panik

Die folgenden Symptome lassen einen finalen Hitzeschlag erkennen:

  • flache und schnelle Atmung
  • Herzrasen tritt auf
  • die Schleimhäute unter der Zunge sind stark rot verfärbt
  • der Hund wirkt teilnahmslos, abwesend und hat Gleichgewichtsstörungen
  • Erbrechen und/oder blutiger Durchfall können ebenfalls Folgen von einem Hitzeschlag sein

Lassen sich die oben genannten Symptome beim Hund feststellen, ist ein schnelles Handeln erforderlich! Dazu solltet ihr:

  • den Hund so schnell wie möglich zu einem Tierarzt bringen und diesen über eure nahende Ankunft informieren. Dadurch kann der Tierarzt bereits vor eurem Eintreffen die nötigen Vorbereitungen treffen.
  • den Hund an einen schattigen und kühlen Ort bringen.
  • Pfoten und Beine zuerst mit Wasser abkühlen, erst dann Bauch, Rücken und Nacken. Zusätzlich kann der Hund mit nassen Tüchern gekühlt werden.
  • dem Hund lauwarmes Trinkwasser anbieten. Sofern der Hund nicht mehr bei Bewusstsein ist, versucht es ihm nicht einzuflößen. Legt ihn in diesem Fall in Seitenlage, überstreckt seinen Kopf nach vorne und oben und zieht seine Zunge heraus.
  • mit einem Fieberthermometer alle 5 Minuten die Körpertemperatur des Hundes kontrollieren. Diese liegt im Idealfall zwischen 38 und 39°C.

II Tipp 9: KONDITIONSAUFBAU II

Wenn sich euer Hund im Winter weniger bewegt hat, überanstrengt ihn jetzt nicht. Vor allem das Laufen am Fahrrad ist für die meisten Rassen nicht optimal. Schaltet also im Frühjahr noch einen Gang zurück und werft das Stöckchen nicht ganz so weit!

II Tipp 10: HORMONE IM FRÜHJAHR II

Wenn ihr einen Schürzenjäger habt, achtet darauf, dass er Hündinnen nicht übermäßig belästigt und/ oder für Streit mit anderen Rüden sorgt. Denn die Frühlingssonne kurbelt nicht nur die Endorphinausschüttung der Hunde an 😉 !

Viel Spaß und Frühlingsvergnügen
wünscht

Euer VEGDOG Team

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